HLF 20/16 Ausschreibung
aktualisiert: HLF 20/16 in Heigenbrücken eingetroffen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Freitag, den 31. Januar 2014 um 20:16 Uhr

Das HLF 20/16 ist in Heigenbrücken eignetroffen. Weitere Bilder des Abends finden Sie hier

 

 

 
HLF 20/16 aktuelles vom 14.01.2014 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Donnerstag, den 16. Januar 2014 um 08:45 Uhr

Am 14.01.2014 waren Achim und Jörg in Hohenlinden bei Lenter und haben sich über den aktuellen Fortschritt informiert. Dabei wurde auch der Beladeplan vor Ort durchgesprochen und verschiedene kleine Änderungen in der Anordnung durchgesprochen.

Derzeit warten wir auf den aktuellen Beladeplan, den dann jeder, in Vorbereitung auf die Ausbildung mit dem HLF, erhält. So kann sich dann jeder schon mal im "Eigenstudium" mit der Beladungsaufteilung vertraut machen.

Bilder wurden ja per Mail versenden - da es keinen großen unterschied zu den letzten gibt, veröffentlichen wir hier jetzt und heute keine.

Gruß Tobias B

 
HLF 20/16 aktueller Stand vom 09.01.2014 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Samstag, den 11. Januar 2014 um 10:35 Uhr

Anbei ein paar neue Bilder aus Hohenlinden die uns die Firma Lentner zugeschickt hat.

 
HLF 20/16 aktueller Stand vom 17.12.2013 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Donnerstag, den 19. Dezember 2013 um 19:20 Uhr

Am 17.12.2013 war ein Teil der Projektgruppe HLF 20/16 bei der Firma Lentner in Hohenlinden. Vor Ort wurden die aktuellen Beladepläne durchgesprochen und der derzeitige Ausbaustand angeschaut. Die Beladepläne hängen im Feuerwehrhaus zur Ansicht aus.

Aktuell ist geplant, dass die Projektgruppe Anfang / Mitte Januar nochmals zu einer Besprechung bzw zur Rohbauabnahme runter fährt. Die Auslieferung des Fahrzeuges ist derzeit für Ende Januar anvisiert. Lassen wir uns überraschen, ob es auch so kommt...

Hier noch ein paar Bilder

 

 
HLF - erste Baubesprechung bei Lentner PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Dienstag, den 05. Februar 2013 um 20:28 Uhr

Heute, am Dienstag 05.02.2013 war das "Ausschreibungsteam HLF 20/16" in Hohenlinden. Um 5.30 Uhr fuhr das Team zur Firma Lentner um das erste Gespräch zum Ausbau des HLF zu führen. Hier wurden alle wichtige und offene Punkte besprochen. Um 18.00 Uhr waren wir wieder in Heigenbrücken.

Das Fahrgestell, ein MAN 15.290, wurde schon durch die Firma Lentner bestellt. Geliefert werden soll das Fahrgestell im Juni. Im Anschluss findet dann der Ausbau bei der Firma Lentner statt. Derzeit ist die Auslieferung für das Fahrzeug für Ende Oktober geplant. Soweit der erste Sachstand.

Sobald weiters bekannt ist, werden wir hier wieder berichten.

 
Auftrag für das HLF 20/16 vergeben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Sonntag, den 28. Oktober 2012 um 00:00 Uhr

Am 26.09.2012 wurde nach Ablauf der Einspruchsfrist der Auftrag für Los 1 (Fahrgestell) und Los 2 (Aufbau) an die Firma Lentner sowie für Los 3 (feuerwehrtechnische Beladung) an die Firma Rosenbauer durch die Gemeinde vergeben.
Das Fahrgestellt liefert die Firma MAN an die Firma Lentner. Derzeit ist geplant, dass das Fahrzeug im Herbst / Winter 2013 an die Gemeinde / Feuerwehr Heigenbrücken geliefert und übergeben wird.

Am 10. Oktober 2012 hat sich das Ausschreibungsteam nochmals im Detail ein Lentner HLF 20/16 bei den Kameraden der Feuerwehr Altenstadt angesehen. Die hierbei gewonnen Erkenntnisse werden in den Gesprächen mit der Firma Lentner noch mit einfließen.
Herzlichen Dank den Kameraden aus Altenstadt für Vorführung Ihres Fahrzeuges.

Als nächstes stehen die entsprechende Gespräche mit dem Aufbauhersteller, der Firma Lentner, an. Hierbei werden dann offene Punkte und Detaillösungen besprochen. Durch die Firma Lentner wird danach der Entwurf der Aufbau- und Beladungsentwurf vorgelegt.

Viele viele Hundert Stunden sowie Kilometer wurden bis dato in das Projekt HLF gesteckt. Dies ehrenamtlich und ohne Bezahlung. Viele Stunden werden bis zur Lieferung noch folgen. Und dann geht es an die Ausbildung der Kameraden

Hier nochmals kurz die Historie zum HLF 20/16. Weitere Details können auch hier entnommen werden.

Im Jahr 2008 begannen die ersten Grobplanungen durch das einberufen "Ausschreibungsteam HLF 20/16". Viele Gespräche sowie Fahrzeugbesichtigungen folgten im Jahr 2009. Im Januar 2010 folgten dann Gespräche mit KBR Ostheimer, daraus resultierte dann die Aufteilung der Ausschreibung in mehrere Lose. Wieder folgten weitere Detailbesprechungen. Am 02.02.2011 wurde auf der Sitzung des Gemeinderates beschlossen, einen Zuschussantrag für ein HLF 20/16 bei der Regierung zu stellen. Im Juli 2011 ist der Zuwendungsbescheid durch die Regierung bei der Gemeinde eingegangen. Die Regierung fördert das Fahrzeug mit € 95.000. Immer wieder wurden Sitzungen vom Ausschreibungsteam durchgeführt um verschiedene Punkte zu besprechen. Im Januar 2012 fand das "finale Ausschreibungsgespräch" unter Beteiligung der Gemeinde, des KBR und dem Ausschreibungsteam statt. Alles wurde durchgesprchen und festgelegt. Kurz drauf kam eine Hiobsbotschaft. Eine neue Zuschussregelung sowie Beladeregelung wird es für das HLF geben. Schon kurz darauf kam dann die frohe Mitteilung, dass wir nach "Alter Norm" ausschreiben können und den neuen Zuschussbetrag in Höhe von € 105.000 bekommen. Am 06.04.2012 fand mit einem Ausschuss des Gemeinderats, Bürgermeister Englert, Herr Fuhrmann, KBR Ostheimer sowie dem Ausschreibungsteam ein letztes Gespräch zur Ausschreibung statt. Am 12.04.2012 wurde durch den Gemeinderat die Ausschreibung der Lose 1 (Fahrgestell), 2 (Aufbau) und 3 fFeuerwehrtechnische Beladung) beschlossen. Das Los 4 (Wärmebildkamera) wird seperat ausgeschrieben.
Mehrere Anbieter unterbreiteten ihr Angebot. In der Woche vom 13. bis 16.08.2012 wurde von Herrn Fuhrmann sowie dem Ausschreibungsteam die Angebot ausgewertet. Am 01.09.2012 wurde dem Ausschuss des Gemeinderates die Auswertung vorgestellt und besprochen.  In der Gemeinderatssitzung am 05.09.2012 wurde dann die Angebote allen Gemeinderatsmitgliedern vorgestellt. Zuschlag für Los 1 und 2 erhielt die Firma Lentner, Zuschlag für das Los 3 bekam die Firma Rosenbauer. Nach der Einspruchsfrist wurden dann am 26.09.2012 die Aufträge an diese Firmen vergeben.

Anbei ein paar Beispielfotos, wie das neue HLF 20/16 aussehen wird.

 

 

 
Bericht von der Gemeinderatssitzung zum Thema HLF PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Mittwoch, den 18. April 2012 um 09:19 Uhr

 
Ausschreibung HLF 20/16 - Gemeinsames Gespräch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Mittwoch, den 04. April 2012 um 18:59 Uhr

Am Montag, 02.04.2012 fand im Rathaus ein Gespräch zum Thema Ausschreibung HLF 20/16 statt.

Anwesend waren: 1. BGM Werner Englert, 2. BGM Gerhard Wenzel, Gemeinderäte Stefan Englert, Joachim Kunkel (beide CSU), Mario Wüst (SPD) und Christoph Kunkel (FW).
Weiterhin ware der Sachberabeiter der Gemeinde Klaus Fuhrmann, Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und von Seiten der Feuerwehr Heigenbrücken das fast vollständige Ausschreibungsteam anwesend.

In einem positiven Gespräch konnte von Seiten der Feuerwehr die offenen Fragen der anwesenden Gemeinderäte abschließend beantwortet werden.
Am 11.04.2012 kommt das Thema europaweite Ausschreibung HLF 20/16 wieder in die Gemeinderatssitzung. Nachdem alle Fragen abschließend besprochen wurde, sollte der Verabschiedung der Ausschreibung nichts mehr im Weg stehen.

Bei diesem gemeinsamen Gespräch wurde vereinbart, dass man sich in dieser "lockeren Runde" ein bis zwei mal im Jahr für ein Gespräch treffen möchte um offene Fragen und anstehende Dinge besprechen zu können.
Diesem Vorschlag kommt die Führung der Feuerwehr Heigenbrücken gerne nach und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

 

 
Pressemitteilung zur Ausschreibung HLF 20/16, bezugnehmend auf die Gemeinderatssitzung vom 29.02.2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Montag, den 12. März 2012 um 00:00 Uhr

Löschfahrzeug bleibt in der Warteschleife

Unverständnis und große Verwunderung herrschte bei den anwesenden Mitgliedern der Feuerwehr Heigenbrücken über den Antrag von Dr. Joachim Fischer (3. Bürgermeister, Freie Wähler) auf der Gemeinderatsitzung am 29.02.2012, dass die Tagesordnungspunkte 1 (Beschlussfassung zur europaweiten Ausschreibung HLF 20/16) (Hilfeleistungs-Löschfahrzeug) sowie Punkt 2 (Ausschreibung einer Wärmebildkamera) komplett von der Tagesordnung gestrichen werden soll.

„Viele Hundert Stunden Freizeit flossen in die Vorbereitung für die Ausschreibung des HLF 20/16; viele weitere Hundert Stunden Freizeit werden in die Ausbildung fließen, wenn das Fahrzeug am Standort Heigenbrücken ist“ sagt Kommandant Achim Büttner.

Die Ausschreibung für das HLF 20/16 wurde von einem Fachgremium der Feuerwehr Heigenbrücken mit Unterstützung der Fachleuten KBR Karl-Heinz Ostheimer sowie Fach-KBM Technik Friedolin Kerber erstellt. Das Fahrzeug ist ein Fahrzeug von der „Stange“. Es ist mit der gesetzlich geforderten Norm-Beladung ausgestattet. Es wurde in kleinen Teilen auf die Belange der Feuerwehr angepasst. Dies ist den örtlichen Gegebenheiten geschuldet, z.B. der Tagesalarmstärke, der verschiedenen Gefahrenpotenzialen wie Bahn, Gewerbebetriebe sowie nicht zuletzt der topographischen Lage der Gemeinde Heigenbrücken. Ohne Einhaltung der gesetzlich vorgeschrieben Beladung gibt es auch keinen Zuschuss für das Fahrzeug. Eine Ausschreibung muss detailliert beschrieben werden, damit man auch das „Produkt“ bekommt, welches erforderlich und den Anforderungen gerecht wird.


Keine Überfallaktion von Seiten der Feuerwehr

Im Jahr 2006 wurde das von der Feuerwehr vorgestellte Fahrzeugkonzept im Gemeinderat auf den Weg gebracht, das folgende Eckdaten beinhaltet. Im Jahr 2007 Indienststellung eines MZF (Mehrzweckfahrzeug); im Jahr 2009 Indienststellung / Ersatzbeschaffung StLF (Staffellöschfahrzeug) für Jakobsthal, erfolgte im Jahr 2011; im Jahr 2012 Indienststellung / Ersatzbeschaffung HLF 20/16 für Heigenbrücken, erfolgt im Jahr ???? – vielleicht 2014

Im Frühjahr 2011 wurde nach Beschluss des derzeit bestehenden Gemeinderates bei der Regierung von Unterfranken der Zuschußantrag für die Beschaffung eines HLF 20/16 gestellt. Dieser Antrag ist befristet genehmigt worden (09/2013). Dies bedeutet, dass der Auftrag für das Fahrzeug bis zu diesem Zeitpunkt vergeben sein muss, damit die Gemeinde den Zuschuss erhält.

Größe Töne auf der Generalversammlung 2011

Auf der kurz darauf stattgefunden Generalversammlung der Feuerwehr Heigenbrücken e.V. verkündete das Gemeinderatsmitglied Stefan Englert (CSU), dass das Fahrzeug so schnell wie möglich beschafft werden muss. Der Parteikollege Gerhard Wenzel pflichtete entsprechend bei.

Im Sommer wurde dann bekannt, dass gegen namhafte Feuerwehraufbauhersteller wegen kartellrechtlicher Verstöße ermittelt wird. Daraufhin wurde von Seiten des Bürgermeisters darum gebeten, die Ausschreibung erst einmal zu verschieben, bis bekannt ist, wie es weitergehen soll.

Im Dezember stellte der Kommandant schriftlich beim ersten, zweiten und dritten Bürgermeister den Antrag, dass die Wärmebildkamera vorzeitig und losgelöst von der Fahrzeugausschreibung beschafft werden soll, da von Seiten des Freistaats Bayerns ein Sonderförderprogramm aufgelegt wurde. Für die Anschaffung der Wärmebildkamera gibt es einen Zuschuss von € 2.750.

Die Feuerwehr ist immer offen und hat nichts zu verstecken

Nachdem im Jahr 2010 verschiedene Fahrzeuge zur Informationssammlung für die Ausschreibung in Heigenbrücken vorgestellt wurden, bei zwei dieser Vorstellungen war auch Gerhard Wenzel (CSU) dabei, sowie des oben beschrieben Ablaufs, ist es für die Feuerwehr mehr als nur enttäuschend, dass das Ehrenamt Feuerwehr so mit Füßen getreten wird. In verschiedenen Gesprächen fand ein Austausch mit Gemeinderatsmitgliedern statt. Somit ist es für uns mehr als nur unverständlich, warum von Seiten des Gemeinderates nicht auf die Feuerwehr zugegangen wurde. Traurig stimmt uns die Tatsache, dass ein aktives sowie mehrere ehemalig aktive Mitglieder dem Antrag zugestimmt haben. Die Feuerwehr hat sicher Verständnis, dass die Haushaltslage nicht die Beste in Heigenbrücken ist. Aber seit 2006 ist bekannt, dass eine Ersatzbeschaffung stattfinden muss, da das jetzige TLF 16/25 (Tanklöschfahrzeug) dreißig Jahre und das LF 8/6 (Löschfahrzeug) zwanzig Jahre alt ist und der Zahn der Zeit an diesen Fahrzeugen nagt. Die Feuerwehr ist, wenn es nicht zu Lasten der Sicherheit der Einsatzkräfte geht, immer wieder kompromiss- und gesprächsbereit.

Auch ein Schlag gegen die Bürgerinnen und Bürger

Die Feuerwehrkameradinnen und –Kameraden sind speziell ausgebildete Bürgerinnen und Bürger von Heigenbrücken. Dieser Schlag ins Gesicht der Feuerwehr ist auch ein Schlag ins Gesicht der Bürgerinnen und Bürger von Heigenbrücken, denn aus diesen Reihen kommen die Einsatzkräfte. Nicht nachvollziehbar ist, warum die Bürger von Heigenbrücken sich so einen Umgang gefallen lassen müssen? Es geht hier um die Sicherheit der Mitbürger.


Worum geht es eigentlich

Wir können nach wie vor nicht nachvollziehen, worum es eigentlich geht.

Was soll damit bezweckt werden?

Geht es nur darum, was das kostet?

Viel Geld wird das Fahrzeug kosten. Aus Erfahrungen bei anderen Feuerwehren, die so ein Fahrzeug angeschafft haben, werden sich die Kosten auf plus / minus € 380.000 belaufen. Davon bezahlt der Freistaat Bayern 104.500 Euro als Zuschuss, wenn das Fahrzeug gemäß der Norm ausgeschrieben und bestellt wird. Den Rest – ca. 275.000 Euro – wird die Gemeinde Heigenbrücken bezahlen. Die Zahlen beruhen auf Erfahrungen, wobei wir nicht in die Zukunft schauen können. Vielleicht wird es günstiger, vielleicht aber auch teurer. Wir wissen nicht, welche Anbieter sich an der Ausschreibung beteiligen. Es ist eine europaweite Ausschreibung die nach entsprechenden Vorschriften ablaufen wird und wir haben keinerlei Einfluss darauf. Erst am Punkt der Auswertung wird sich zeigen, welcher Anbieter das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat. Den Gemeinderäten sollte eigentlich der Ablauf einer Ausschreibung aus durchgeführten Projekten der letzten Jahre zumindest Ansatzweise bekannt sein. Sicher ist für eine Gemeinde wie Heigenbrücken das ein großer Batzen Geld, der hier für die Sicherheit der Bürger in den Hand genommen werden muss. Allerdings muss eine geplante Nutzungsdauer von 20 Jahre berücksichtigt werden.

Fakt ist: Feuerwehr kostet Geld.

Diese Zahl relativiert sich jedoch schnell: Pro Einwohner Heigenbrücken und pro Tag sind dies gerade einmal zwei Cent , die für die Sicherheit der Bürger investiert werden.

 

Will die Feuerwehr ein neues Spielzeug?

Der Satz ist allerdings zweifach falsch: Zum einen bekommen nicht wir das Fahrzeug, sondern Sie – die Bürger von Heigenbrücken. Es ist unabdingbarer Bestandteil des gemeindlichen Sicherheitskonzeptes, denn Brandschutz und technische Hilfeleistung ist eine gemeindliche Pflichtaufgabe. Wir, die Frauen und Männer der FEUERWEHR, sind lediglich besonders trainierte Mitbürger, die mit dem Gerät umgehen können. Zum anderen: ein Spielzeug ist das Fahrzeug nicht. Ein Spielzeug kann man nach Belieben nehmen oder wegstellen. Das neue HLF bedeutet für uns harte Arbeit und viele hundert Stunden Freizeit, die dann in die Ausbildung und Gerätekunde investiert werden müssen. Die Frauen und Männer der FEUERWEHR Heigenbrücken machen dies ehrenamtlich und komplett UNENTGELTLICH. Wir bekommen keine Aufwandsentschädigung für unsere Tätigkeit. Wir machen das für Gottes Lohn und hoffen, dass es zumindest ab und zu mal ein „Dankeschön“ als Wertschätzung gibt. Wir würde uns das auch aus den Reihen des Gemeinderates wünschen.

Braucht`s das überhaupt?

Wenn es künftig nicht mehr brennt, und auch keine Unfälle mehr passieren, dann nicht. Aber wie schon das Oberverwaltungsgericht Münster hochrichterlich 1987 feststellte:

„Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss!“ (OVG Münster, 10 A 363/86 v. 11.12.87).

 

Gerne beantwortet die Feuerwehr Heigenbrücken Fragen zur Ausschreibung des HLF 20/16. Wir bitten den Gemeinderat Heigenbrücken, hier besondere die Freien Wähler und die CSU, um einen entsprechenden Fragekatalog, um diesen in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung beantworten zu können und somit die Beschaffung nicht unnötig weiter verzögert wird.

 
Bericht Main-Echo von der Gemeinderatssitzung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Freitag, den 02. März 2012 um 10:45 Uhr

 

Löschfahrzeug bleibt in der Warteschleife

Gemeinderat: Tagesordnungspunkte zur Heigenbrückener Feuerwehr auf Antrag der Freien Wähler kurzfristig gestrichen

Heigenbrücken Die Gemeinderatssitzung am Mittwochabend hat mit einer Überraschung begonnen: Joachim Fischer (Freie Wähler) stellte zum Auftakt den Antrag auf Streichung der ersten beiden Tagesordnungspunkte. Diese sahen zum einen die europaweite Ausschreibung des neuen Feuerwehrfahrzeugs HLF 20/16 (Hilfeleistungs-Löschfahrzeug) vor. Zum anderen sollte über den Kauf einer Wärmebildkamera entschieden werden.

Heigenbrückener Räte begutachten eine Wärmebildkamera. Foto:Annette Helfmann
Während die Fraktionsmitglieder der SPD offensichtlich überrascht waren, folgten die Mitglieder der CSU-Fraktion sowie der Freien Wähler geschlossen dem Antrag Fischers. Mit acht zu fünf Stimmen wurde die Initiative angenommen. Irritation auch beim angereisten Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, der eigens für die Vorstellung der Ausschreibungsunterlagen gekommen war, und bei Kommandant Achim Büttner sowie den zahlreich anwesenden Feuerwehrleuten.
»Überfallaktion«
Fischer begründete seinen Antrag damit, dass die Tagesordnungspunkte eine »Überfallaktion« seien: Die Ausschreibungsunterlagen seien den Mitgliedern der Gemeinderats erst zehn Tage vor der Sitzung zugestellt worden. Damit habe zu wenig Zeit zur Prüfung im Vorfeld zur Verfügung gestanden. Bürgermeister Werner Englert (SPD) wehrte sich mit Nachdruck gegen den Begriff »Überfallaktion«. Davon könne keine Rede sein, das Thema Fahrzeugersatzbeschaffung für die Feuerwehr werde bereits seit Jahren diskutiert. Schon 2006 habe das Gremium dem grundsätzlichen Fahrzeugkonzept zugestimmt.
Kosten rund 380 000 Euro
Mario Wüst (SPD) versuchte schließlich die Situation zu retten. Nachdem der Kreisbrandrat extra angereist und auch der Kommandant anwesend sei, wäre es doch »lächerlich«, wenn die Tagesordnungspunkte komplett gestrichen würden, so Wüst. Er fragte nach, ob man sich darauf einigen könne, sich »die Sache anzuhören« und auf eine Beschlussfassung zu verzichten. »Anhören ja - diskutieren nein«, antwortete Fischer knapp. Schließlich einigte man sich auf die von Wüst vorgeschlagene Vorgehensweise.
Die geschätzten Kosten für das neue Feuerwehrfahrzeug HLF 20/16 betragen rund 380 000 Euro. Dafür gibt es einen Zuschuss in Höhe von 104 000 Euro. Das neue Fahrzeug soll gleich zwei Altfahrzeuge ersetzen: ein Tanklöschfahrzeug (TLF) und ein Löschfahrzeug (LF). Welcher Erlös aus dem Verkauf der beiden rund 30 Jahre alten Fahrzeuge erzielt werden könne, sei offen, sagten Ostheimer und Büttner.
Rund 11 000 Euro kostet die Wärmebildkamera, die ebenfalls angeschafft werden soll. Auch dafür wird ein Zuschuss erwartet. Auf Nachfrage Michael Schreibers (SPD) wurde erklärt, dass 2011 bei vier von sechs Brandeinsätzen der Einsatz einer Wärmebildkamera sinnvoll gewesen wäre.
Stefan Englert (CSU) befürchtete ein zu enges Korsett der Ausschreibung, da diese sehr detailliert gefasst sei. Dadurch käme man »zu weit weg von Alternativen«. Ostheimer sah das anders. Nur so könne sicher gestellt sein, dass man das Produkt bekommt, das man für sinnvoll erachtet. Mario Wüst (SPD) vergewisserte sich, ob das ausgeschriebene Fahrzeug in allen aufgeführten Details erforderlich sei. »Die Norm schreibt eine gewisse Beladung vor und die ist in dem Löschfahrzeug enthalten«, stellte Ostheimer fest und ergänzte, »das HLF 20/16 ist ein gängiges Fahrzeug«.
Altes Fahrzeug schrottreif?
Gegen die Ausführung des Kommandanten Achim Büttner, der das 30 Jahre alte TLF als »reif für die Schrottpresse« bezeichnete, wehrte sich Gerhard Wenzel (CSU). Er wies darauf hin, das Fahrzeug sei doch einsatzfähig. Allerdings musste es im vergangenen Jahr sechs Mal außerplanmäßig in die Werkstatt gegeben werden, unter anderem wegen Problemen an den Bremsen, sagte Büttner. Sollte die Ausschreibung durch den Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen auf den Weg gebracht werden, kann es weitere vier oder fünf Monate bis zur Vergabe dauern, warnten Ostheimer und Büttner mit Blick auf die neue Abgasnorm in 2013. Annette Helfmann

Informationen auch unter www.feuerwehr-heigenbruecken.de

 

 
Bericht von der Gemeinderatssitzung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Achim Büttner   
Mittwoch, den 29. Februar 2012 um 20:59 Uhr

Bericht von der Gemeinderatssitzung am 29.02.2012

Auf der Tagesordnung standen unter Punkt 1 die Ausschreibung HLF 20/16 sowie unter Punkt 2 die Ausschreibung Wärmebildkamera.

Bürgermeister Werner Englert begrüßte die Anwesenden, hier insbesonder KBR Ostheimer aus Großostheim, Kommandant Achim Büttner sowie 8 Feuerwehrkameraden. Gleich zu Beginn verlaß der 3. Bürgermeister Dr. Joachim Fischer (Freie Wähler) einen Antrag, dass der Punkt 1 und 2 komplett von der Tagesordnung gestrichen werden soll. Darauf erfolgte eine Abstimmung, bei der die Mitglieder der Freien Wähler sowie die anwesenden CSU Mitglieder dem Antrag zustimmten. Leider war unter den Beführwortern auch ein aktives Feuerwehrmitglied. Die SPD, vertreten durch den Fraktionssprecher Mario Wüst sprach sich dann dafür aus, dass zumindest die Ausschreibung vorgestellt und offene Fragen durch das Fachgremium beantwortet werden. Eine Beschlussfassung soll auf einen folgenden Termin verschoben werden.
Darauf einigten sich die Anwesenden.

Kommandant Büttner sowie KBR Ostheimer stellten die Ausschreibung HLF 20/16 in Eckdaten kurz vor. Die Ausschreibung Wärmebildkamera wurde mit praktischer Vorführung vorgestellt.

Gemäß dem Fahrzeugkonzept der Feuerwehr Gemeinde Heigenbrücken, der Gemeinderat stimmte diesem auch zeitlich schon 2006 zu, hätte eine Auslieferung bzw. Indienststellung des HLF 20/16 im Jahr 2012 stattfinden sollen. Nachdem derzeit mit ca. eineinhalb Jahren Lieferzeit nach Vergabe zu rechnen ist, verzögert sich das Fahrzeugkonzept vermutlich um fast 3 Jahre.

Die Feuerwehr steht jederzeit gerne interessierten Bürgern und Gemeinderatsmitgliedern für Fragen zur Ausschreibung zur Verfügung. Diesbezüglich wenden sie sich an den Kommandanten.

 
Gemeinderatssitzung, 29.02.2012, 20.00 Uhr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Montag, den 20. Februar 2012 um 10:52 Uhr

Hallo Achim,
zur Gemeinderatssitzung am 29.2.2012 lade ich dich und deine Feuerwehrkameradinnen (en), die bei der  Vorbereitung der Ausschreibung des Feuerwehrfahrzeuges beteiligt waren,  herzlich ein.
Herr KBR Ostheimer wird an der Sitzung auch teilnehmen.

Öffentliche Sitzung
1. Beratung und Beschlussfassung über die europaweite Ausschreibung des Feuerwehrfahrzeuges HLF 20/16 der freiwilligen Feuerwehr Heigenbrücken 
2. Beratung und Beschlussfassung über die Ausschreibung einer Wärmebildkamera für die freiwillige Feuerwehr Heigenbrücken

Werner Englert
Erster Bürgermeister

 
Neue Norm HLF 20 & Zuschuss PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 06:21 Uhr

Kurz nachdem die Ausschreibung bei der Gemeinde abgegeben wurde, erreichte uns die Nachricht, dass das Fahrzeug nicht nach Norm für ein HLF 20/16, sondern nach Neuer Norm für ein HLF 20 ausgeschrieben werden muss.
Zum Jahreswechsel hat es Veränderungen im Bereich der Fahrzeugnormen gegeben sowie bei der Höhe des Zuschuss.

Folgende für uns recht einschneidende Punkte betrifft die Normänderung:

  • Fahrzeug erlaubt nur noch 15to zGM
  • max. 1.600 ltr. Wasser
  • es wird ein Sprungretter benötigt
  • weitere Veränderungen in verschiedenen Punkten

Schon in Gedanken, dass wir die Ausschreibung in der Version 1.24 nochmals überarbeiten müssen, kommt die "frohe" Nachricht, dass wir noch nach der "Alten" Norm ausschreiben können.

Das Ministerium hat eine Ausnahmeregelung gemacht und die Regierungen angewiesen, folgende pragmatische Lösung umzusetzten:

  1. Bestehende Anträge und Genehmigungen bleiben bestehen
  2. Bestehende Aufträge bekommen den höheren Zuschuß, wenn die Gemeinde dies Formlos beantragt (Neu 105.000 €, Alt 95.000 €)
  3. Es muss innerhalb der Befristung der Auftrag ausgeführt werden
 
Finales Gespräch für Ausschreibung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Montag, den 16. Januar 2012 um 20:24 Uhr

Am Mittwoch, 11.01.2012 trafen sich zum finalen Ausschreibungsgespräch im Rathaus:

von Seiten der Gemeinde: BGM Werner Englert, Klaus Fuhrmann
von Seiten der Kreisbrandinspektion: KBR Karl-Heinz Ostheimer
von Seiten der Feuerwehr: Kdt. Achim Büttner, 2. Kdt. Jörg Hackel, Tobias Brinkmann, Thomas Kerber

Die Ausschreibung wurde nochmals durchgesprochen und der letzte "Feinschliff" verpasst. Nun sollte alles passen und die Ausschreibung kann in den nächsten Tagen der Gemeinde durch die Feuerwehr übergeben werden.
Als nächster Schritt wird die Ausschreibung bei einer Gemeinderatssitzung den Gemeinderat-Mitgliedern vorgestellt.

 

 
Zuschuss für neues Feuerwehrauto PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Dienstag, den 12. Juli 2011 um 12:42 Uhr
Heigenbrücken/Würzburg Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Heigenbrücken für die Anschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges HLF 20/16 einen Zuschuss in Höhe von 95 000 Euro bewilligt. Das neue Einsatzfahrzeug ist für die Freiwillige Feuerwehr Heigenbrücken vorgesehen und soll dort ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 mit Baujahr 1983 sowie ein Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 mit Baujahr 1993 ersetzen.

Das Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16 mit seiner Besatzung von neun Personen ist für die selbstständige Brandbekämpfung, zum Fördern von Löschwasser und zur Durchführung technischer Hilfeleistung konzipiert. Neben der feuerwehrtechnischen Beladung für eine Gruppe ist auch eine festgelegte Standard-Zusatzbeladung »Technische Hilfeleistung« vorhanden. Es verfügt über eine von seinem Motor angetriebene, fest eingebaute Kreiselpumpe und eine so genannte Schnellangriffseinrichtung oder Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe. Der eingebaute Löschwasserbehälter hat eine Kapazität von mindestens 1.600 Liter und kann auf bis zu 2400 Liter erhöht werden. Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer. red

Bericht Main Echo, 12.07.2011

 
Zuwendungsbescheid zur vorzeitigen Beschaffung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Mittwoch, den 06. Juli 2011 um 00:00 Uhr

Der Zuschußbescheid zur vorzeitigen Beschaffung ist nun endlich eingetroffen (befristet bis 30.09.2013)

 
Arbeitstreffen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Sonntag, den 05. Juni 2011 um 10:06 Uhr

Bei der Sitzung am 26.4. wurde weitere Details der Beladung resp. der Ausschreibung definiert.
Die letzten Feinheiten (wie z.B. entgültiges Designkonzept )werden die nächsten Wochen abgesprochen.

 
Aufbauten Besichtigung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Sonntag, den 05. Juni 2011 um 10:05 Uhr

Am 26.02.2011 wurden verschiedene Fahrzeuge im Würzburger Raum angeschaut (aktuell Neue und bereits ausgelieferte) und mit den Kameraden über die Erfahrungen mit den Herstellern gesprochen.

 
Arbeitstreffen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Dienstag, den 08. Februar 2011 um 01:00 Uhr

08.02.2011
Arbeitstreffen des Ausschreibungsteam nach Abstimmung des Gemeinderates über die Stellung des Zuschussantrages

 
Zuschussantrag für HLF 20/16 gestellt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tobias Brinkmann   
Donnerstag, den 03. Februar 2011 um 01:00 Uhr

Auf der Gemeinderatsitzung am 02.02.2011 wurde beschlossen, dass der Zuschussantrag bei der Regierung für ein HLF 20/16 für die Feuerwehr Gemeinde Heigenbrücken beantragt wird.

KBR Ostheimer sowie 1.Kommandant Achim Büttner stellen sich im Vorfeld der Abstimmung den Gemeinderäten noch ihren Fragen und konnten diese umfassend und abschließend beantworten.
Der Zeitplan sieht jetzt die Stellung des Zuschussantrages vor. Für die Zeit von Ausschreibung des Fahrzeuges bis zum Zeitpunkt der Indienststellung rechnen wir derzeit mit 18-20 Monate.